Archiv nach Monaten: August 2008

Ich hatte schon seit Wochen keine Arbeit mehr und war deshalb froh als ich, über verschlungene Wege, eine Anstellung als Hilfsgärtner, auf einem großen Anwesen außerhalb der Stadt, fand.

Meine erste Aufgabe sollte es sein einen Baustamm mitsamt der Wurzel auszugraben.  Immer noch stark verwirrt von der Nacht davor, fing ich an zu graben. Ich schaufelte und schaufelte. Bald war ich selbst einen guten Meter tiefer und hatte einen stattlichen Haufen Erde aufgetürmt. Das Arbeiten machte mich müde und ich beschloss, mich für eine Weile auszuruhen. Kaum hatte ich mich neben das Loch hingelegt, schlief ich auch ein.

Gegen Mittag wurde ich vom Brennen der Sonne geweckt. Ich rieb mir die Augen und machte mich auch gleich wieder, mein Kopf drehte sich jetzt noch mehr durch den Schlaf und die Hitze,  an die Arbeit.

Ich schuftete und schwitzte, da gab plötzlich der Boden unter mir nach. Ich wurde, zusammen mit dem Baumstumpf, ungefähr einen weiteren Meter in die Tiefe gezogen. Schwer verdutzt stand ich nun da, meine Beine in der Erde. Ich weiß nicht mehr warum, aber ich grub wie ferngelenkt weiter. (Wahrscheinlich dachte ich, ich könnte einen Schatz finden)

Der Stumpf ließ sich auf einmal spielend herausziehen, und gab den Blick frei auf den Grund des Erdrutsches: Ich hatte einen unterirdischen Raum freigelegt.

Nach einem genaueren Blick, erkannte ich, daß es sich um eine Art Halle handelte. Ich konnte nicht viel erkennen, da das Loch, das mir als „Guckloch“ diente nicht sehr groß war und ich als Lichtquelle nur mein Feuerzeug hatte. Meine Neugierde war geweckt und ich grub weiter in  Richtung der Halle um meinen selbstgeschaffenen Eingang zu vergrößern. Bald fiel genug Licht hinein um zu erkennen, daß eine Maschine darin stand. Zwischen der Maschine und mir waren um die zehn Meter Abstand und direkt vor mir ging es ein gutes Stück in die Tiefe; ich hatte die Befürchtung, wenn ich herunterstürzen würde, mir den Hals zu brechen. Es machte alles auf mich den Eindruck als wenn schon lange niemand mehr diesen Raum betreten hätte.

Während ich nun, mit meinem Feuerzeug in der Hand, versuchte noch mehr zu erkennen, stellte sich mein Eindruck, hier wäre lange niemand mehr gewesen, als falsch heraus- denn direkt vor mir tauchte eine Katze auf. Sie war schmutzig und sah aus wie wenn sie unter der Erde leben würde, völlig abgemagert. Überrascht und erfreut über das Auftauchen der kleinen Kreatur, wollte ich sie streicheln.

Doch im selben Moment, in dem ich meine Hand auf sie zu bewegte, schnappte sie nach mir und krallte und biß mich kräftig. Ich fluchte und schlug ihr mit der Hand mit dem Feuerzeug auf den Kopf, damit sie von mir ablasse. Sie verschwand in der Dunkelheit der unterirdischen Halle. Noch mit einer leichten Wut über das freche Biest im Kopf, fing ich an weiter zu graben. Denn rechts von mir befand sich ein Gerüst, auf das ich springen wollte, um daran herunter zu klettern. Ich wollte mir diese Maschine näher betrachten.

Ich hatte es auch bald geschafft und auch der Sprung war kein Problem, das Gerüst war kaum eine Armlänge entfernt.

Doch während ich mich noch versuchte zu orientieren auf dem Gerüst, tauchte auch schon die Mistkatze wieder auf und fauchte mich an. Ratschzisch und mein Feuerzeug war an, aber dieses Vieh ließ sich davon nicht verschrecken. Ich stampfte mit meinem Fuß vor ihr auf den Boden um sie zu vertreiben aber auch das half nichts. Sie funkelte mich mit ihren Augen noch an, bevor sie auch schon wieder auf mich zu sprang und mir abermals meinen linken Arm verkratzte. Dieses Mal hatte sie mit all ihrer Kraft ihre Krallen in meinen Arm gerammt; ich versuchte ihn wegzuziehen, die Katze hing jedoch an meinem Arm. Sie schien alles zu versuchen um mich umzubringen. Ich packte diese Missgeburt mit meiner Rechten am dünnen Körper, riß sie von mir weg; dabei verursachten ihre Krallen einige ordentliche Wunden und der rote Saft fing kräftig an zu fließen;

Ich schleuderte sie das Gerüst hinunter. Für einen Moment dachte ich noch „das arme Vieh“, tröstete mich dann aber mit dem Gedanken, daß es heißt Katzen würden immer auf den Füßen landen. Noch während ich mich von diesem Kampf erholte, hörte ich auch schon wieder das Geräusch ihrer Tatzen auf dem Gerüst. Mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit erklomm mein neuer Feind das Gerüst, überwand mühelos die einzelnen Stockwerke.

Als die Katze direkt unter mir war wußte ich mir nicht mehr anders zu helfen, nahm einen großen Stein und ließ ihn der bösen Katze direkt auf den Kopf fallen. Ein ekelhaftes Geräusch später war die Katze tot.

Erschrocken über mich selbst, sprang ich von dem Gerüst und kletterte aus dem Loch.

Mein Lohn war mir egal – ich verließ das Anwesen so schnell ich konnte, um mir zu Hause mit einem Branntwein und etwas Fiction die Erinnerung an dieses schreckliche Ereignis zu rauben, was natürlich nicht so recht gelang, aber schön war es trotz allem.

Mein  Computer ist kaputt, es wäre nett wenn viele Leute viele T-Shirts kaufen würden, dann könnte ich auch wieder mehr schreiben (weil mehr Geld -> neuer Computer oder Reparatur des Alten & mehr Schnaps).

So lange bis ich die Probleme in den Griff bekommen habe weiterhin nur Videos:

 

Demnächst gibt es auch wieder Geschriebenes.