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Archiv nach Monaten: Februar 2009
Wer das ganze auf sein Mobiltelefon laden möchte, um damit die Mitmenschen überall zu erfreuen, der findet es hier in drei Versionen als mp3-Download:
http://www.revolucian.com/BaleOut-Download.html
Ich mache Druck. Oder Sie?! Ich will mehr. Egal jetzt, morgen auch. Notiz an mich selbst: Wir haben alles richtig, falsch gemacht. Angst haben muss nicht sein.
Es ist anstrengend. Aber es lohnt sich. Laufen, wie ein Fettsack für Leberwurst mit Speck.
Tupacs Mörderin wartet um die Ecke. Ich versteck mich besser.
Willkommen zurück, Euer Hugo.
Ich betrachtete mich im Fenster.
Meine Lippen erinnerten mich an die Nacktschnecken im Garten meines Großvaters, nachdem ich sie mit Salz bestreut hatte. Ich versuchte zu lächeln. Meine Lippen platzten auf.
Blut, Blut, überall Blut in ihre Scheißfressen.
Ich schüttelte mich und ritt bis zur Endstation.
Erst einmal schlafen.
Ich bekam sofort ein Zimmer; man kannte mich noch nicht.
Auf dem Zimmer ließ ich mir ein Bad ein.
-Warmes Wasser und einige Weinbrände sind das Mittel der Wahl gegen Kopfkrankheit-
Die Minibar war schneller leer als gedacht. Ich rief bei der Rezeption an und bestellte eine Flasche Champagner. Der Hotelpage, der die Flasche brachte, fragte gleich nach, wie ich denn zu zahlen gedenke. Ich rollte mit den Augen, kratzte mich am Penis (ich lag noch immer in der Wanne) und teilte ihm mit, daß ich um Mitternacht eine Kiste mit Büchern für ein wichtiges Konsulatsmitglied erwarten würde. Das würde das Problem mit der Bezahlung nicht lösen, meinte der Page vorlaut. Das würde es sehr wohl, erwiderte ich. Er fasselte, ich solle mich bei der Rezeption melden um die Angelegenheit zu regeln.
Um halb 12 torkelte ich in die Lobby. Ich bestellte ein Taxi. Ein Mann kam auf mich zu, ob ich mich an ihn erinnere.
„Nein, verdammt ich hab nie mit ihnen geschlafen und wenn dann war ich sehr betrunken. Ich will damit nichts mehr zu tun haben.“
„Beruhigen sie sich doch, es geht nur um die Bezahlung ihres Zimmers. Wir haben vorhin beim Einchecken bereits miteinander gesprochen.“
„Ah, achso, ja, ja. Hören sie zu ich warte auf eine wichtige Lieferung. Ich werde direkt zum Konsulat fahren. Von dort regle ich das mit der Bezahlung.“
Er schaute mich mißtrauisch an. Um welches Konsulat es sich denn handeln würde, fragte er dreist.
„Denken sie denn, sie kennen jedes Land?“
Fragend schaute er mich an, da hallte der Ruf meines Taxifahrers durch die Eingangshalle, ich rannte aus dem Hotel und verschwand im Fond des Wagens.
Der Taxifahrer nahm die Flasche Champagner als Bezahlung und setzte mich am Bahnhof ab.
Eines morgens wachte ich auf und war Macho Man Randy Savage. Als ich mich im Spiegel betrachten wollte, gab der Boden unter dem Gewicht meiner Muskelberge nach. Ich schlug durch das gesamte Gebäude bis in den Keller durch. Langsam begann ich im Erdboden zu versinken. Mein Sturz hatte ordentlich Lärm gemacht. Bald hatte sich ein Kreis aus Menschen um mich gebildet.
Alle waren sie da: meine Freunde, meine Feinde, Hulk Hogan.
Hulk Hogan war der erste, der mir seine Hand entgegen streckte. Trotz seinen mächtigen Pythons schaffte er es nicht mich aus dem Boden zu ziehen. Inzwischen war ich bis zu Hüfte versunken.
Mit vereinten Kräften; meine Freunde, meine Feinde, Hulk Hogan; wollten sie mich retten. Doch es half nichts.
Ich sank durch die Macht meiner Muskeln immer tiefer ein.
Niemand konnte mich noch retten.
Da erhob sich unter meinen Feinden großes Wehklagen. Sie alle hatten noch eine Rechnung mit mir zu begleichen, die jetzt offen bleiben würde. Einer nach dem anderen Verließ den Keller. Auch meine Freunde wandten sich ab, enttäuscht daß ich ihnen nie mitgeteilt hatte wer ich wirklich war.
Nur Hulk Hogan blieb. Er reichte mir zum letzten Mal die Hand und wünschte mir viel Glück auf der anderen Seite. Es blieb keine Zeit für einen langen Abschied, denn ich sank immer tiefer.
Erde in meinen Augen war das Letzte was ich fühlte.
