Archiv nach Monaten: Juli 2009

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Die Männer bei Graue Welle Rhein sind schon seit längerem dabei Dr. Schreck ausfindig zu machen und zur Fortsetzung seiner Expeditionen-Reihe zu bewegen. Jetzt ist ein erstes Fragment der Aufnahmen aufgetaucht. Dank meiner sehr guten Kontakte zu Graue Welle Rhein kann ich dieses vorab zur Verfügung stellen. Ein kleiner Einblick in die Nachtschatten-Welt des Deliaranten Dr. Schreck.

HugoM.

Dr. Schreck – Clothes

Ein trainierter Affe wird zum Diebstahl eingesetzt. Wie ich schon immer sagte „Auch Tiere müssen arbeiten!“

NBC — It’s a crime caught on camera that has the owners of a north Texas business going bananas.

They have security camera video of what appears to be a monkey burglarizing their business.

Ellen Goldberg has more on the bizarre break-in.

„Definitely never been robbed by a monkey before,“ says store co-owner Jerry Duncan.

Yes, a primate is the prime suspect in the latest break-in at this Richardson, Texas nursery.

„I said no way until I look at it and said this is crazy,“ said store co-owner Shelley Rosenfeld.

The owners of „Plants and Planters“ are convinced that’s a monkey in the bottom left hand corner of the security camera tape.

„You can see the back legs the front arms and the white head,“ observes Duncan.

And with the help of a human accomplice, Shelley Rosenfeld believes the monkey was trained to steal several hundred dollars worth of her merchandise.

„He went out in this section out here and handed plants over the gate,“ she days.

About 40 plants were missing the next morning. There were also pieces of concrete shattered in the parking lot.

„They need to train him better if he is going to do the big jobs,“ Duncan adds with a laugh.

For now, Richardson police are stuck with the job of figuring out who or what this is.

„I wouldn’t think there would be too many monkeys in this city,“ Duncan says.

Quelle: ksdk.com

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Ich traf Professor Edelgut. Aufgeregt teilte er mir mit, daß er neue, bahnbrechende Erkenntnisse, das menschliche Gehirn betreffend, habe. Er blickte sich um, dann sprach er leise, aber schnell, weiter. Ich mußte mich zu ihm vorbeugen um verstehen zu können.
„Seit Jahrzehnten bin ich in der Forschung zur Bekämpfung von Gehirnerkrankungen tätig. Ich habe Heilungsmethoden mitentwickelt. Doch jetzt muss ich feststellen, daß der Mensch eigentlich vom Gehirn geheilt werden müsste. Ja, mein Lieber, in der vergangenen Woche habe ich den Beweis für meine Befürchtungen, die ich schon seit letztem Jahr hege, gefunden. Das Gehirn ist nur ein Parasit! Wir denken es wäre ein Organ, doch das ist falsch. Komplett falsch. Das Gehirn ist ein Parasit, der den Menschen schon seit Jahrtausennden als Vehikel und zur Ernährung und Fortpflanzung nutzt. Sie beeinflußen unsere Wahrnehmung und unser Bewußtsein. Die Realität, wie wir denken sie zu kennen, existiert nicht. Die Welt wird uns vorgegaukelt. Die Kopfparasiten, wie ich die Gehirne nenne, haben den Menschen alle Erfindungen machen lassen. Nur durch sie sind wir was wir sind und wo wir sind. Die Gehirne kommunizieren nicht über Sprache miteinander, sie nutzen Internet und Fernsehen. Über Codes, für den Menschen unsichtbar, tauschen sie sich aus. Die Parasiten ernähren sich von menschlichen Emotionen, beziehungsweise den Hormonen, Botenstoffen, Opioiden, die der menschliche Körper ausstößt. Sie gebären diese Gefühle, um sich von ihnen ernähren zu können, wenn sie so wollen. Doch ohne die Parasiten wären wir nichts. Unfruchtbares Fleisch, das auf dem Erdboden verfaulen würde. Für den Menschen wie wir ihnen kennen gibt es keine Freiheit von dem Parasiten. Verstehen sie was ich ihnen sagen will? Nein, sie verstehen nichts. Natürlich nicht, denn die Worte haben keine Bedeutung, selbst das Sprechen wurde von den Gehirnen erfunden. Sie müssen…“, der Professor stockte, gurgelte irgendetwas, zuckte zusammen, fiel vorn über und schlug sich die Zähne am Tisch aus. Einer landete in meinem Bier. Diagnose: Gehirnschlag!

Es war halb Eins. Das Mobiltelefon und die Klingel versuchten meinen Kopf zum Platzen zu bringen. Meine Augen brannten, mein Körper klebte am Bett. Langsam dämmerte mir was der Grund für die Störung war. Ich hatte mich gestern mit Ernst Habros verabredet. Erinnerungsfetzen: Termin war halb zwölf, wichtig, fantastische Gelegenheit, „ich bin dabei“; war alles was vom Gespräch, gestern Nacht, in meinem Hirn hängenblieb. Der Rest nur noch verschwommen, Bilder ohne Bedeutung.
Ich öffnete dem Störenfried, nahm einen Schluck Wasser aus der Flasche auf meinem Boden. Habros war hereingestürmt und schaute mich entsetzt an. „Was ist hier los? Zieh dich an! Wir müssen los.“
Er reichte mir ein weißes Hemd. Ich war zu schwach um nachzufragen was wir vor hatten. Ich sprang in meine Klamotten und verließ das Haus. Auf dem Weg zum Wagen von Habros fiel mir auf wie ausgeblichen die Pflastersteine im Hof waren.
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Merkwürdig, daß ich diesen Umstand zum ersten Mal bemerkte. Ich erinnerte mich genau wie die Steine aussahen, als sie frisch verlegt worden waren.
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Ich fühlte mich wie einer dieser Steine. Im Wagen bot mir Ernst Habros Frühstück an: Kippe und ACE-Saft. Einen tiefen Zug von der Kippe und aus der Flasche später war ich fast wieder der Alte.

Einer dieser Tage; brutale Hitze, doch Regen liegt in der Luft.

Ich schwitzte vor mich hin, während wir auf der Bundesstraße fuhren. Ich unterbrach unser Schweigen mit meiner Frage nach dem Ziel der Fahrt. Schweigen. Dann zeichnete sich ein dreckiges Grinsen auf dem Gesicht von Ernst ab. „Es wurde wohl noch sehr lustig gestern Abend!“, stellte er fest. Wir seien auf dem Weg zu einem alten Haus, er hätte einen Tipp erhalten, daß dort allelerlei Wertvolles zu verkaufen stehen würde, natürlich zu guten Preisen, der neue Besitzer lasse alles abreißen. Nach einigen Kilometern verließen wir die Bundesstraße. Wir fuhren im Schatten von Bäumen, Habros lenkte den Wagen in eine lange Einfahrt. Vor dem Haus stand ein altes Auto, daneben ein Mann mit Mütze. Er betrachtete unseren Wagen ganz genau. Mürrisch blickte er Ernst Habros an, als dieser ihm ein „Guten Tag“ entgegenschleuderte. „Tag“, bellte er zurück. Habros erklärte, daß wir wegen des Verkaufs gekommen seien. Das verblüffte den Mann, „Wir hatten überall ausgeschrieben der Verkauf findet morgen statt. Aber gut, wenn sie schon mal hier sind. Mir soll’s egal sein, Hauptsache das Zeug kommt weg.“ Ernst Habros hatte seine Kontakte spielen lassen. Dann erklärte der Mann uns, daß nur die drei Scheunen auf dem Gelände betreten werden dürften. Dort aber alles zum Verkauf stehe was wir fänden.
Habros und ich bewegten uns in Richtung der scheunen durch hohes Gras. Ich schwitzte noch mehr, meine Füße kochten. Die Hitze machte mich noch müder als ich ohnehin schon war. Schleppend setzte ich einen Fuß vor den anderen. Im Schatten der Scheune, die am Nächsten zum Haus stand, berieten wir über unser weiteres Vorgehen. Habros schlug vor, jeder solle in einer Scheune sein Glück versuchen und sich dann in der mittleren treffen, um diese gemeinsam zu durchsuchen. Ich war einverstanden. Ich brauchte Ruhe. Außerdem war meine Begeisterung, von gestern Nacht, inzwischen vollständig ausgeschwitzt. Habros wünschte mir viel Erfolg und trabte in Richtung der beiden anderen Gebäude davon. Ich betrat die verwitterte Scheune. Staub in der Luft belegte meine Zunge und verstopfte meine Nasenlöcher. Durch ein Fenster drangen Sonnenstrahlen in den Raum, der Staub, angestoßen durch mein Eintreten, wilde Tänze auf. Meine schmerzenden Augen gewöhnten sich nur langsam an das Dämmerlicht. Doch bald erkannte ich Kisten und Schränke, der Raum war bis an die Decke angefüllt mit Gerümpel. Es sah nach Arbeit aus hier etwas Brauchbares zu finden. Ich war abgeschreckt. Eine Tür führte in einen kleineren Raum, ein alter Herd mit Holzbefeuerung und leere Bierkisten befanden sich darin. Über eine Leiter gelangte man unters Dach. Ich beschloß zuerst nach oben zu gehen.
Unterm Dach lagen hunderte von Latten herum, nichts von Interesse. Die Hitze war unerträglich. Noch mehr Staub in der Luft. Ich schaute mich um, in einer Ecke entdeckte ich Bücher. Alte Wörterbücher. Schweiß aus jeder Pore, mir wurde schwindelig. Ich stütze mich an der Wand und setzte mich auf den Boden. Meine Hände zitterten zwar noch, aber es ging schon besser. Die Hitze machte mich schläfrig, bald schloß ich meine Äuglein und war weg.

Jesus war auferstanden und ich fuhr mit einer Lokomotive durch Getreidefelder. ich befeuerte den Wagen mit Köpfen von Menschen. Am Horizont tauchten Hütten auf, Schweiß rann über mein Antlitz, ich warf einige Köpfe nach, der Zug raste durch die Hüttenkolonie. Rechts und links und vor mir flogen Holzlatten durch die Luft. Ich bekam eines zu fassen, verirrte Seelen versuchten auf die Triebmaschine zu klettern, ich wehrte sie mit der Latte ab und schickte sie zurück auf den Erdboden. Bald war ich so schnell, daß ich über den Rand der Erde hinaus schoß. Ich fuhr direkt in ins Himmelreich. Mein Körper verkochte bei 5778 Kelvin in der Sonne. Jesus kriegte mich nicht mehr zu fassen.

Plötzlich ein Ruf: „Hugo, du Schwein, wo steckst du?“. Ich war zurück in der Realität. Als ich meine Augen öffnete rann Schweiß hinein, es brannte. Ich war naßgeschwitzt; mein Hemd – voller Schmutz. Ich wußte nicht wo ich war. Ich erblickte die Wörterbücher und ergriff sie reflexartig.
Habros’ Kopf tauchte aus der Luke, die nach unten führte, auf. „Komm schon, wir müssen gehen. Es ist schon halb 9.“ Er beäugte mich, als wir zurück zu seinem Auto liefen. Ich hatte die Wörterbücher unter meinem Arm. Ob das meine ganz Beute sei, fragte Habros mich höhnisch. Ich nickte, noch immer schlaftrunken. Er prahlte von all den Sachen, die er gefunden hatte und wie teuer er sie verkaufen könne. Es interessierte mich nicht.
Ich werde die Bücher behalten, in letzter Zeit fehlten mir oft Worte.