Archiv nach Monaten: September 2009


Montag , 7:00 Uhr, ein grauer Morgen.
Flughafen FRA.Er betritt die Maschine nach LUX. Frühstück: eine Tasse Kaffee, dazu eine Zigarette. Währenddessen studiert er die Tageszeitung. Keine guten Nachrichten heute. Die Flugbegleiterin bietet ihm ein Kissen an, er lehnt ab. Keine Zeit zum Schlafen. Er öffnet seine Aktentasche, geht seine Dokumente durch. Blickt aus dem Fenster: Regen. Er notiert sich etwas auf eine seiner Unterlagen. . Erst als die Landung, 40 Minuten später, angekündigt wird, legt er seine Papiere zurück in die Tasche. Er legt den Gurt an. Leicht holprige Landung, nichts besonderes. Nebel am Flughafen in Luxemburg. Taxi in Richtung Luxemburg Stadt. Konferenzen.
Gegen Abend Rückflug. Wieder ins Taxi, nach Hause. Ein Glas Weinbrand zum Entspannen.

Im Zug traf ich einen ehemaligen Arbeitskollegen. Ich war bereits schlecht gelaunt, denn ich hatte einen Pickel am Penis. Die Nacht zuvor hatte ich wieder einmal bemerkt, daß mich zwar viele kennen aber nur die wenigstens leiden können. Die Aussicht diesem Typen für mindestens 20 Minuten gegenüberszusitzen machte mich nicht glücklicher. Er, mit seinem ständigen Lachen in der Fratze, Sportler, begrüßte mich: „Mensch Hugo, lange nicht mehr gesehen! Wie geht’s denn?“. Waren lustige Zeiten früher, dies und das, Lange-nicht-gesehen-Schwachsinn. Als wir an unserer Station ankamen zog er ein buntes Blatt aus seiner Umhängetasche, und hielt es mir unter die Nase. Einer dieser Rabattscheine, mit denen man unglaublich viel spart. „Wie wär’s, wir gehen noch was Essen.“. Ich war nicht im Stande nein zu sagen.

Vor dem Bahnhof: Menschen blasen Rauch in die Luft. Drinnen, die üblichen Schuppen: Bierkneipe, Bäcker, Schnellrestaurant.

Wir gehen in das Schnellrestaurant, er faselt mir die Ohren voll, was ich inzwischen machen würde, „immer noch im Büro“, jaja immer dasselbe. An der Kasse angekommen entscheide ich mich für eine der Abscheulichkeiten, die die Kette als Essen an Menschen verkauft. Ich ahne die Magenschmerzen, aber für so billig kriegt man sonst ja nichts. Ich will zum Mitnehmen bestellen, er unterbricht mich, „Nein, nein laß uns hier essen.“ Meine Hände schweißnaß. Ich überlege fieberhaft was ich mit ihm reden könnte. Nur schnell das Essen herunterschlingen, dann verschwinden, „der Bus kommt“ oder eine andere Ausrede.
Wir setzen uns. Eilige packe ich mein Essen aus. Er: „HAHAHA, nicht so schnell, wir haben doch Zeit.“. Ich zwinge mein Gesicht zu lächeln, beiße in das Produkt meiner Wa(h)l. Er redet von Finanzkrise, ich: keine Ahnung wovon er spricht. Er lacht, hält es für einen Witz. Ich wische mir den Mund ab. Meine Finger stinken. Ich schlinge, gleichzeitig nehme ich große Züge von der Zuckerbrause um meinen Durst zu stillen. Außerdem muß ich dann der Höflichkeit halber nichts sagen. Jugendliche spielen ihre Handymusik ab, die mit dem Piepsen der Kassen eine wundervolle Melodie des Terrors, in meinen Ohren, ergibt. Endlich fertig. Eilig stehe ich auf, eine der üblichen Entschuldigungen, bis bald, wir sehen uns (bestimmt nicht wenn ich es vermeiden kann). Ich werfe meine Verpackungsreste weg. -Am schönsten ist dieses Zeug immer noch im Abfall- Inzwischen beginnt es in meinem Magen zu reagieren. Mein Bauch macht Geräusche wie wenn er jeden Moment zerreißen könnte. So fühlt er sich auch an. Ich renne, weiß nämlich genau was bald passieren wird. Zu Hause haste ich auf die Toilette.
Explosiver Durchfall…

Lieber hier sitzen, was trinken und glotzen:

Er lachte immer gerne über Leute, die RTL2 schauen, und glaubte selbst jedes Wort der Tagesschau.

Weitere Hinweise auf die Herrschaft der Reptilienmenschen und die Existenz von Planet X? Sehen Sie selbst!

Nibiru

Äußerst LoFi: Dr. Schreck – Regenschauer

A walk through the rain with Dr. Schreck. He yells ‘yeah’ at the beautiful landscapes, flowers and girls with wet shirts. Caution: he’s stumbling and miles away from being sober.

Heute auf ein Mittagsbier draußen gewesen, in der Kneipe meiner Wahl folgenden Spruch auf einer Kreidetafel gelesen:

Zu jeder Zeit geht unter, was niedrig ist und faul. Stillschweigend schafft der Meister, der Stümper braucht das Maul.

Worte wie Messing auf Holz geschlagen von Carl Spitteler.

Wer ähnlich gusseiserne Sprüche kennt, bitte als Kommentar eintragen.
IchsteheimUngewißen,Hilfe!

oder der richtige Weg zur Arterienverstopfung.

Heute: ein Thunfischschmelzsandwich

Meine Vorräte waren stark eingeschränkt und Lust einkaufen zu gehen hatte ich auch keine, soviel nur vorweg. Ich denke eine sinnvolle Erweiterung wären Zwiebeln, kleingehackt, und Ananas, ebenfalls kleingehackt.
Ein sehr gutes Mahl nach einer harten Nacht und/oder für den guten Start in den Tag. Einfach zu machen. Benötigtes Können: tendiert gegen Null (Dosenöffnen und Schneiden von Zutaten wird als bereits bekannt vorausgesetzt)

Zutaten:
Eine Büchse Thunfisch in Sonnenblumenöl
Eine Packung Schmelzkäse
Mayonnaise
Thousand Island Dressing
Eine Tomate
4 Scheiben Sandwichtoast
Salz
Pfeffer

reicht für 4 Sandwiches

Anleitung:
Backofen vorheizen (Umluft: 250° C)
Den Thunfisch in eine Schüssel geben, mit dem Sonnenblumenöl
Schmelzkäse (3-4 Scheiben) in Würfel schneiden
Schmelzkäse in die Schüssel mit dem Thunfisch geben, untermengen
Mayonnaise, nach Geschmack, in die Schüssel, unterrühren
Thousand Island Dressing: siehe Mayonnaise
Pfeffer & Salz hinzugeben
Tomate in Scheiben schneiden
Toast vortoasten
Jetzt den Thunfisch-Mayo-Käse-Dressing-Brei auf den 4 Toastscheiben gleichmäßig verteilen
Tomatenscheibe auf die, mit dem Brei bestrichenen, Toastscheiben
Für 5-6 Minuten (am Besten: eigenen Verstand benutzen) die Toastscheiben in den vorgeheizten Backofen
Dann jeweils eine Scheibe Schmelzkäse auf die 4 Toasts verteilen
Warten bis der Käse leicht angeschmolzen ist (ca. 2 Minuten)

Voila!

Thunfisch
Schüssel
Zutaten
DogSemen
Dressing
Tomate
HackHackHack
Fasr
OfenI
OfenII
OfenIII
Servieren

Eins noch auf die Nacht!